Bei der Arbeit bringt jeder von uns eine ganze Welt mit sich, die die anderen nicht sehen. Manche kommen mit ihren eigenen Ambitionen, andere mit dem Stress von zu Hause, wieder andere mit ihren Gedanken und einer Müdigkeit, die man von außen nicht erkennt. Und dann gibt es Menschen wie mich, die mit bestimmten gesundheitlichen Problemen leben, die sie still mit sich tragen – nicht als Fahne im Wind, sondern als Teil des Lebens, den man bewältigt, ohne Erklärungen oder Sonderbehandlungen zu verlangen. Ich habe nicht das Bedürfnis, ständig zu erzählen, wenn es mir nicht gut geht – nicht, weil ich etwas verbergen möchte, sondern weil ich nicht will, dass man mich ausschließlich durch diese Linse betrachtet. Meine Krankheit definiert mich nicht. Sie ist nur eine Realität, mit der ich gelernt habe, zu leben. Und ehrlich gesagt: Die Disziplin, die solche Probleme verlangen, macht einen aufmerksamer – auf Zeit, auf Menschen, auf die eigene Energie, auf das, was man gibt und was man zurück...